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Soziokulturelles Existenzminimum

Soziokulturelles Existenzminimum

 

Unter dem Begriff Soziokulturelles Existenzminimum versteht man im Allgemeinen alle Ausgaben und entstehenden Kosten, die ein Mensch in Deutschland mindestens benötigt um sein Überleben gewähren zu können. Die Werte des Soziokulturellen Existenzminimums richten sich nach statistisch erhobenen Ergebnissen, die ein Einpersonenhaushalt aus den ärmsten deutschen Haushalten im Monat benötigt beziehungsweise ausgibt. Zu den Ausgaben gehören neben dem einkaufen zum Beispiel von Nahrung und Getränken, welche die Grundversorgung darstellen auch anfallende Kosten für Freizeit oder die kulturellen Bedürfnisse eines Menschen. Im Übrigen stellen die Ausgaben die tatsächlichen Werte dar, die ein Einpersonhaushalt ausgibt und nicht kalkulierte Werte.

Auf Grund des Lohnabstandsgebot, welches vorschreibt das die Leistungen einer Grundabsicherung (Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II) nicht höher sein dürfen als die Einnahmen von Geringfügigbeschäftigten (es soll die Gerechtigkeit bewahrt werden!), werden von den statistisch ermittelten Werten noch Abschläge vorgenommen.



 
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