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Schuldrechtliches Existenzminimum

Schuldrechtliches Existenzminimum

 

Nach einer Zeit der schlechten Konjunktur und vielen Arbeitslosen stieg die Verschuldung der deutschen privat Haushalten rasant an. Nach Angaben von Bärbel Höhn versiebenfachten sich die Verschuldung und das ausschließlich in den vergangenen 20 Jahren. Laut der „taz“ waren im Jahr 2004 über 3 Millionen Haushalte überschuldet und konnten ihre Kredite nicht zurückzahlen. Bei einer privaten Insolvenz muss der Verschuldete die Schulden bei seinen Gläubigern zurückzahlen. Dazu kann und wird in vielen Fällen das Einkommen des Verschuldeten verpfändet. Da aber der Verschuldete auch Geld zum Leben benötigt bestehen auch hier Freibeträge, das so genannte Schuldrechtliche Existenzminimum. Dies beträgt bei einer Alleinstehenden Person Netto 989,99 Euro und für ein Ehepaar 1.076 Euro pro Monat. Bis zu diesen Beträgen kann das monatliche Einkommen für die Rückzahlung der Schulden verpfändet werden.



 
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